K Ü N S T L E R - T I P P
Archiv IV, ArchivIII, Archiv II, Archiv I, Aktuell
Künstler 12/07

Iv Toshain

Mit der Metapher Black Box arbeitet Iv Toshain auf dem Gebiet der Gesellschaftlichen Observation. Sie betrachtet das „modern-life-system“ als eine geheimnisvolle Black Box.
Die Black Box ist ein Objekt, dessen innerer Aufbau und innere Funktionsweise unbekannt ist oder als nicht von Bedeutung erachtet wird. Von Interesse ist vielmehr nur das Verhalten der Black Box, die über definierte Schnittstellen eine bestimmte Input- Output-Verarbeitung sicherstellt. Mit einer genügend hohen Zahl und Varianz von Ein- und Ausgangsmustern lässt sich so eine erste Hypothese darüber bilden, was im "Inneren" der Black Box geschieht. Ein- und Ausgangsmuster, wie z.B. – schnelle Autos, Swimming-Pools, schoene Gesichter, Diamanten, tropische Inseln, Superstars, vorgetaeuschtes Glueck, Stereotypen, Schoenheit, Eitelkeit, sozialer Status, Begehren, Verhaltensmuster, Konsumverhalten, Leichtsinn, Macht, Vermoegen, Geld – alles konstruktive Bestandteile des modernen Traums von einem perfekten Leben in der Gesellschaft. Der Traum von Hollywood. Wo hoert die Fantasie auf und beginnt die Realitaet? Das lateinische Sprichwort von „Brot und Spielen“ heute.

http://www.toshain.com

Künstler 11/07

Heidrun Holzfeld

Die Arbeiten der 1972 in Lienz Geborenen sind Portraits einfacher Menschen an einem Abschnitt ihres Lebens, an dem sie über ihre Errungenschaften, Ziele, Hoffnungen und ihren Platz in der Gesellschaft nachdenken. Diese Begegnungen mit dem Leben einfacher Menschen (Imigranten, Minderheiten, Außenseiter der Gesellschaft) und ihren Träumen, spiegeln Strukturen und Konventionen unserer Gesellschaft wider, die auf Effizienz, Erfolg und Individualität ausgerichtet ist. Sie werfen einen kritischen Blick auf Werte und Wünsche unserer Gesellschaft, Definition/Maßstab von Erfolg oder Mißerfolg, und stellen die Frage, was vom (globalisierten) "Amerikanischen Traum" übriggeblieben ist.
Die Arbeiten untersuchen Mechnismen der Selbstdarstellung und die Möglichkeiten von Individualität im urbanen Umfeld. Heidrun Holzfeld lebt und arbeitet in New York.

http://www.heidrunholzfeind.com

Künstler 09/07

Andreas Reiter Raabe

geboren 1960 in Oberösterreich, lebt und arbeitet in Wien. Von 1987 bis 1992 Studium der Philosophie und Europäischen Ethnologie an der Universität Wien sowie Malerei und Graphik an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien. Langjährige Aufenthalte in London, Australien und Berlin. Wichtige Ausstellungen seit den 90er Jahren: Wiener Secession 1993, Salle de Bal Wien 1994, Sarah Cottier Gallery Sydney 1995, 1999, 2001, 2003, Künstlerhaus Bethanien Berlin 1998, Villa Merkel Esslingen 1999, Galerie Stadtpark Krems 2000, Sammlung Lafrenz, Reinking Museum Weserburg Bremen 2000, New Zero DaimlerChryslerContemporary Berlin, Diskursive Malerei MUMOK Wien, Ian Potter Museum Melbourne 2001, fiedler contemporary Köln 2002, Galerie Christine König Wien 2003, Landesgalerie im Landesmuseum Linz. HDTS 4 Joshua Tree 2004, Linc Art San Francisco 2005, Minimal Illusions Villa Merkel Esslingen, Hamish McKay Gallery Wellington NZ, Sadlers Wells London 2006.

http://www.reiterraabe.com/

Künstler 08/07

Bozatli Sinasi

Er gehört zum Kern der Künstlergruppe um diese Galerie, welche sich “die andere — die Galerie der anderen“ nennt, weil die Kommunikation zeitgenössischer Kunst und Künstler im transkulturellen Rahmen den Schwerpunkt ihres Konzepts bildet.

Bozatlis Werk ist dafür beispielhaft. Er wurde 1962 in Ankara geboren, studierte an der Universität Gazi Malerei und Bildhauerei, danach an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, wo er seit 1987 lebt und arbeitet. Seit 1998 besitzt er auch ein Atelier in Long Island in New York. In zahlreichen Ausstellungen zwischen USA, Ägypten, Südafrika, Korea, Österreich und der Türkei manifestiert sich die Weltoffenheit des Vielgereisten. In seinen Bildern spiegelt sich die Aufnahme neuer, anderer Erfahrungen bei gleichzeitiger kreativer Anverwandlung innerhalb des eigenen Gestaltungswillens.

Bozatli lotet seine auf die Malerei an sich bezogenen künstlerischen Zielsetzungen phasenweise variierend aus, behält aber eine grundsätzliche Linie konsequent bei. Bereits in seiner postfigurativen Periode anfangs der neunziger Jahre diente das angedeutet Gegenständliche nur mehr dazu, seine autonomen, malerischen Vorstellungen zu verwirklichen., welche schließlich 1997 in die reine Abstraktion mündeten. Einer vorerst dunklen, mit geometrischen Elementen durchsetzten Farb- und Formgebung folgte eine starke farbige Aufhellung bis hin zu nahezu pastellartigen Tönen der Acrylmalerei, begleitet von atmosphärischer Auflockerung der transparent geschichteten Farbfelder. Dazwischen öffnen sich in die Tiefen führende Farbräume in delikaten koloristischen Abstufungen.

http://www.bozatli.net/

Künstler 07/07

Fritz Wotruba

Die Seite www.wotruba.at zeigt einen Überblick über Leben und Werk des österreichischen Bildhauers Fritz Wotruba (1907-1975).
Fritz Wotruba ist sowohl bereits für die Zeit der Dreißiger Jahre als auch dann vor allem nach dem Krieg Österreichs wichtigster Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er war nicht nur eine zentrale Persönlichkeit des Österreichischen Kulturlebens nach 1945, sondern erlangte als ein Vertreter der klassischen Moderne mit seinem Werk internationale Geltung. Er half von 1945 bis 1975 an der Akademie der Bildenden Künste einer zahlreichen Bildhauer-Nachkommenschaft auf den Weg. Wotruba nahm als Künstler und Lehrer maßgeblichen Einfluß auf die österreichische Bildhauerei nach 1945 und auf den damit einhergehenden inhaltlichen Schwerpunkt des Menschenbildes in der österreichischen Bildhauerei.

http://www.wotruba.at

Künstler 06/07

Richard Jurtitsch

Für die Betrachter wirkt der komplexe Arbeitsvorgang, den Richard Jurtitsch seit den achtziger Jahren immer mehr verfeinert hat, vorerst fast zufällig und wie von selbst gewachsen. Die Gegenstände erscheinen frei kombiniert, historisches Kulturgut aus verschiedenen Zeiten und Orten ist in heutiger Sicht ganzheitlich verflochten.
Damit lassen sich Verbindungen zur Technik der Psychoanalyse Sigmund Freuds und zur assoziativen Schreibweise im "Ulysses" des James Joyce aufzeigen: Mit dem Schürfen der Archäologen im Erdreich verglich Freud den Vorgang seines Vordringens durch die Tiefenschichten des menschlichen Bewußtseins;
die Maler im 20.Jahrhundert, das gerne jenes der Psychoanalyse genannt wird, folgen vor allem verstärkt nach 1945 seinen wissenschaftlichen Endeckungen in malerischer Paralellaktion, den Aneinanderreihungen von in unserem Wachbewußtsein auftretenden, immer wieder unterbrochenen und neu ansetzenden Gedankenfetzen entsprechend, schrieb Joyce in seinen berühmten Roman - auch diese literarische Methode ist im Resultat dem vergleichbar, was die Bedeutung des Werkprozesses in Richard Jurtitschs Bildern ausmacht.

http://www.jurtitsch.at/

Künstler 05/07

Wolfgang Walkensteiner

Wolfgang Walkensteiners Opus der vergangenen zehn Jahre kann wohl ohne großes Wagnis an das Ende der langen Linie der figurativen Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gesetzt werden, entwachsen der Beklommenheit und Hoffnungslosigkeit einer Welt, die sich angesichts der apokalyptischen, von den großen Kriegen verursachten Wunden in den Ruinen des zerstörten und entmenschlichten Europa zu verlieren schien.

Walkensteiners menschliche Gestalten sind grotesk vekrümmt und in zweideutige, Gewalt und Erotik vermittelnde Positionen gerückt. Der Künstler ist nicht an ästhetischen Normen interessiert, sondern am persönlichen Drama, an der Unangepasstheit, an der Ausgeschlossenheit aus der ihn umgebenden Welt. Er zieht seinen Figuren die Haut und das Fleisch vom Leib, legt unbarmherzig die von schamlos gespreizten Gliedern verratene, zitternde Unsicherheit der Seele bloß... M. Kosan

http://www.walkensteiner.at/

Künstler 02/07

Mag. Ingeborg Rauss

Seit 2004 beschäftigt sich Ingborg Rauss mit Ordnungssystemen, die einerseits der Stabilisierung, andererseits der Disziplinierung dienen. Inwieweit Ordnungssysteme als erzwungene Ordnung und somit als Lähmung der Selbstbestimmung zu begreifen sind, muss jeder Einzelne für sich selbst herausfinden. Denn Leben bedeutet nicht nur Sicherung dogmatischer Ordnung und Orientierung an der Ordnung, sondern vor allem Partizipation an einem pluralistischen Dialog.Innerhalb dieser Ordnung ist der Mensch bemüht, immer komplexere Formen anzunehmen und zu mehr Bewusstsein zu gelangen, wobei er selbst als komplexes System Teil einer Hierarchie von Organisationsebenen ist und in kausaler Wechselwirkung einerseits mit den Naturgesetzen und andererseits mit den kulturellen Errungenschaften steht.

Schon 1996 stellt sie die Fragen

  • was ist der Mensch?
  • ist er Ordnung oder ist er Chaos?
  • ist er eine Bewegungsmaschine?
  • ist er eine Denkmaschine?
  • haben wir das Universum in unserem Kopf, weil wir mehr Nervenzellen in unserem Gehirn haben als die Milchstraße Sterne hat

http://www.kunstforum.at/ingeborg.rauss/

Künstler 18/06

Bernd Horak

geboren 1964 in Salzburg, wohnhaft ebendort. Freischaffender Bildender Künstler seit 1983. Bis 1990 Kunststudium bei David Garde (Salzburg), Jörg Immendorff (Düsseldorf) und Christian Ludwig Attersee (Wien). 1990 bis 1996 Bildfindungsprozesse. Theater,- Performance,- und zahlreiche Kurzfilmprojekte. 1997 bis 2004 Malerei, Grafik, Multimedia-Inszenierungen. Arbeits- und Ausstellungsaufenthalte in USA, China, Frankreich und Deutschland. Synergien und Realisierungen wie beispielsweise - “Kunst und Wirtschaft”, “Kunst & Kulinarik” sowie diverse “Kunst am Bau” - Projekte. 2005/2006 Buchpräsentationen, Monografien, und die Werkserie “Multiversum” entsteht. Experimente mit der Farbe “Wein”,- das sogenannte “Vinorell” wird geboren und als eigenständiges Kunstsegment vermarktet . Gastdozent für Malerei an diversen Kunstschulen.

http://www.bernd-horak.com/

Künstler 17/06

Paul Flora

Paul Flora gehört zu den bedeutenden Zeichnern der Gegenwart. Wer sich in den historischen Verlauf der Zeichenkunst vertieft, wird seinen Namen finden. Was seine Stellung innerhalb eines kunsthistorischen Überblicks betrifft, so ist Paul Flora ein Einzelgänger. Treffsicher in der Linie, hintergründig in der Erzählung, geistreich im Witz. Seine ironisch-sarkastischen Zeichnungen, nach eigenen Angaben rund 20.000, in einem ausgeprägten individuellen Stil fanden internationale Anerkennung. So wurde er nicht nur einer der wichtigsten, sondern auch einer der beliebtesten Zeichner Europas. Arbeiten aus seiner Hand finden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen. Flora wurde in seiner grafischen Eindrücklichkeit wegweisend für das 20. Jahrhundert.

Darüber hinaus war er Mitbegründer der städtischen Galerie im Taxis-Palais in Innsbruck im Jahre 1964 und Innitiator des „Österreichischen Grafikwettbewerbes“. Von 1964 bis 1992 kuratierte er neben Wilfried Kirschl, Oswald Oberhuber und Peter Weiermeier Ausstellungen für die städtische „Taxis-Galerie“ in Innsbruck.

http://www.paulflora.com/

Künstler 17/06

Erich Mallin

Geboren am 1.6.30 in Bludenz-Österreich. Studium an der (staatl.gen.) Rabenbauerschule in München.
1967 Diplomabschluss mit Auszeichnung. In der Folge Sommerakademie Salzburg bei S. Soucek.
Seit 1968 freischaffend in Bludenz im Bereich der Graphik, Malerei und Plastik. Arbeiten im öffentlichen und privaten Raum. Erste Ausstellung „Galerie Zentrum 107“ in Innsbruck,
Ankauf durch das Kulturamt der Tiroler Landesregierung. Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Slowenien, Paris, New York. Veröffentlichungen in Kunstkatalogen der Schweiz, Deutschland, Italien, Slowenien.

http://www.kunstforum.at/erich.mallin/index.html

Künstler 16/06

Walter Ehrismann

Walter Ehrismann beherrscht sowohl Öltempera-Malerei als auch verschiedene grafische Techniken – in raffinierter Kombination – auf überzeugende, ja perfekte Art und Weise. Wenn man die Begriffe Aquatinta, Photogravur, Öltempera liest, könnte das verwirrend wirken. Entscheidend ist aber nicht die Entstehungsgeschichte einer solchen Arbeit, sondern das Ergebnis, das den aufwändigen Werdegang vergessen lässt. Was Ehrismann für eine Ausstellung freigibt, ist bis ins Detail durchgestaltet und zu einer neuen Einheit verschmolzen. »Notre Dame« nennt er eine Bildserie, die in lasierender Weise das geheimnisvolle Licht der Fenster französischer Kathedralen und die abgegrenzte Struktur dieser Glasmalereien evoziert. Es sind Wiedergaben visueller Eindrücke und seelischer Erfahrungen, wie sie einem in den gotischen Kathedralen von Paris, Chartres oder Reims zuströmen.

http://www.ehrismann.com

 

Tobias Pils

Tobias Pils wurde 1971 in Linz geboren, er lebt und arbeitet in Wien.
1990 bis 1994 studierte Pils an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Pils’ Grafiken bieten ein Wechselspiel zwischen Flächen und Linien, wodurch dem Betrachter fiktive Räume oder Gegenstände vorgetäuscht werden.

1992 erhielt der Künstler den Talentförderungspreis des Landes Oberösterreich, 1993 den Hauptpreis beim Österreichischen Grafikwettbewerb, 1994 den Msgr. Otto-Mauer-Preis und den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung und 2004 den Anerkennungspreis des Bauholding Kunstforums.

http://www.tobiaspils.com/

 
Künstler 13/06

Inge Kreuzer

Sechs österreichische Künstler in den Wiener Ringstrassen-Galerien erstmals ihre Exponate, welche im Dezember 2005 auf der Biennale Florenz ausgestellt werden darunter Inge Kreuzer.

Inge Kreuzer geboren am 1945 in Lambach, aufgewachsen in Ebensee, wo sie die Modeschule besuchte. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde ihr Gefühl für Farbe und Harmonie geweckt.

Fasziniert von Röntgenbildern, deren Farbe und Strukturen, dem eleganten Farbfluss, begann sie dieses in ihren Werken förmlich zu verschmelzen. Phantastische Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Röntgenbilder, die inspirierend wirken auf Herz und Seele, weil Gerippe – Impressionen mahnen, auf Geist uns Verstand , über das Wunder des menschlichen Körpers.

Ausstellungen in Österreich, Deutschland und Italien waren mit Erfolg gekrönt. Immer häufiger ist das Interesse und die Nachfrage.

http://www.kunstforum.at/inge.kreuzer

 
Künstler 13/05

Christoph-Michael David

Der in Stuttgart geborene Künstler Christoph-Michael David arbeitet und lebt, nach Abschluß seines Studiums an der Hochschule für Angewandte Kunst, in Tirol.
Er ist Mitglied der Tiroler Künstlerschaft und hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen. Seine Bilder sind Fantasien welche dem Betrachter die Möglichkeit
zur freien Interpretation lassen. Das Thema Licht in der Natur und Kunstlicht im Raum sind seine augenblicklichen Themen.

http://www.christoph.david.at.tf

 
Künstler 12/05

Steffen Heier

Seit 2004 lebt und arbeitet der in Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern geborene Künstler als Auftrags- und Portraitmaler. Sein Interesse gilt der italienischen Malerei und den Maltechniken der Renaissance. Memling, Holbein, Dürer, Schad und Dix gehören zu den Lieblingskünstlern von Steffen Heier.

http://steffen-heier-malerei.de/

 
Künstler 11/06

Richard Hopstock

Richard Hopstock wurde 1961 geboren und studierte Kunst und Politikwissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Eine zusätzliche Ausbildung zum Multimedia-Designer erweiterte das Spektrum. Zusammen mit Mark Quint schuf Hopstock eine digitale Novelle, die unter dem Namen "Ostend" als CDRom auf den Markt kam. Zur Zeit beschäftigt sich der Künstler insbesondere mit der digitalen Fotografie und arbeitet an verschiedenen Projekten zum Thema "Wandel in der urbanen Welt", aus dessen Beschäftigung die Bilderzyklen "Spuren" und "Closed" entstanden sind.

www.hopstock.net

 
Künstler 10/06

Felix Malnig

Malnig hält alltägliche Szenen oder räumliche Gegebenheiten fest - und er präsentiert sie auf einer Noppenfolie aus Plastik. Plastik - also jenes Material, das vielleicht wie kein zweites für das 20. Jahrhundert steht und das uns auf vielfache Weise tagtäglich begleitet. Malnigs Arbeit ist - wenn man so will - ein in vieler Hinsicht offener Bereich, der auf ironische Weise den traditionellen Realismusbegriff aktualisiert.

http://www.felixmalnig.at

 
Künstler 09/06

Markus Mooslechner

Die Fraktale in dieser Galerie waren von Anfang an als Hybride zwischen Mensch und Computer gedacht. Streng mathematisches sollte den Weg aus dem Computer heraus auf die Leinwand finden. Die von der Mathematik vorgegebene, ursprüngliche Form und Struktur der Fraktale bleibt von diesem Ansatz unberührt. "Ich bin kein Mathematiker. Die Mathematik dient mir ganz zufällig als ideales Vehikel um Unvertrautes zu erforschen." so der Wiener Künstler.

http://www.markusmooslechner.com/

 
Künstler 08/06

Gitta Witzke

Die Ordnung der Wirklichkeit ist verlorengegangen. Die Bilder schildern die Worte nicht, und die Worte weigern sich, die Bilder sinnvoll zu beschreiben. Text und Bild verlieren ihren Zusammenhang und halten sich selbst und gegenseitig in einer irritierenden Schwebe.
Die 1955 geborene, in Gelsenkirchen lebende Künstlerin absolvierte ein Studium der freien Malerei und Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Malerei, Objektkunst, Installation und Inerventionen im öffentlichen Raum.

http://www.gittawitzke.whiteart.org/

 
Künstler 07/06

Chris Müllner

Der Künstler wurde 1968 in St. Pölten geboren. Angeregt durch seine beruflichen Auseinandersetzung mit der Erstellung von Röntgenbildern entsteht die Idee einer künstlerischen Weiterverarbeitung.

http://www.chrism.at

 
Künstler 06/06

Vivien Chaos

Die Wienerin Vivien Chaos ist Fotografin und Malerin. Sie absolviert eine Fotografenlehre und ist anschließend freiberufliche Fotografin bei verschiedenen Studios. Seit 1982 veröffentlicht die selbständige Werbefotografin ihre Bilder z.B. für Schwarzkopf, Pierre Lang, Palmers oder Möbel Leiner. 1991 werden die Fotos der Künstlerin für Werbezwecke nach Deutschland, Australien und die USA verkauft.
Derzeit widmet sich Vivien Chaos hauptsächlich der künstlerischen Fotografie, der Malerei und der Computerkunst.

http://www.vivien-chaos.com

 
Künstler 05/06

Robert Zahornicky

Die Arbeiten des 1952 in Wien geborenen Künstlers basieren darauf, dass er die verschiendensten Erscheinungsformen ein- und desselben Dings wiedergibt. Wenn er in seiner Arbeit "Schrift-Stücke" im Aktenvernichter zerstückelt und mit seinem Blick durch die Kamera wieder neu zusammensetzt, dann baut er Skulpturen aus dichtestem Informationmaterial. Neue Universen entstehen, neue Zusammenhänge, neue Texte - in einer Sprache, die erst durch die Wahrnehmung des Betrachters lesbar wird.

http://zahor.net

 
Künstler 04/06

Aya Swoboda

Die geborene Wienerin setzt sich seit 1997 mit Malerei und Grafik auseinander. Sie sucht in Ihren Arbeiten den Zugang zu emotionalen, unbewussten Ebenen und versucht "Dinge" darzustellen, die dem Auge verschlossen bleiben. Die Künstlerin macht es sich zur Aufgabe, Zeitloses, das den Zeitgeist bewegt, zu erfassen. Ihre Arbeiten bleiben bewusst ohne Titel, damit dem Betrachter alle Möglichkeiten der Interpretation offen stehen.

http://www.aya-swoboda.at

 
Künstler 03/06

Frank Becker

Bei seiner künstlerischen Tätigkeit beschränkt sich der Künstler auf Öl, Acryl und Leinwand. Um eine eigene Atmosphäre aufzubauen, sind Farbe und Form das Zentrum seiner Arbeiten. Durch das Spiel mit Form und Farbbrillanz wird dem Betrachter das Entschwinden aus dem Alltag ermöglicht. Die Arbeiten bleiben bewusst ohne Titel, damit der Interpretation keinerlei Grenzen gesetzt werden.

http://www.kunststueckchen.com

 

 

 

 
Künstler 02/06

Corado

Immer wieder gibt es Menschen, die mit dem inneren Auge Bilder erblicken, die dem normalen Auge verborgen bleiben. Eine solche Gabe kann man dem in Bregenz lebenden Maler Corado zuschreiben. Sie zeigen das Geheime, das Innere, das Unsichtbare hinter der sichtbaren Form. Wenn man bei Corado's Kunstwerken überhaupt von einer Stilrichtung sprechen kann, so ist es der phantastische Surrealismus in einer ganz einzigartigen, unverwechselbaren Form.

http://www.kunst-galerie.at

 

 

 

Künstler 01/06

Jolanda Richter

Jolanda Richter wurde im Jahr 1971 in Holland geboren. Im Alter von 3 Jahren übersiedel-te sie mit ihren Eltern nach Hamburg und mit 6 Jahren nach Wien. Jolanda Richter begann sehr früh, sich mit Musik und Malerei zu beschäftigen. Schon in ihrer Kindheit zeigte sie da-bei großes künstlerisches Talent. Mit 17 Jahren begann sie ihr Violoncello-Studium an der ’Universität für Musik und darstellende Kunst’, wo sie 5 Jahre studierte. Die Sehnsucht nach der Malerei ließ aber nie nach – sie begann die ’Universität für angewandte Kunst Wien’, Meisterklasse für Malerei und Grafik, die sie 1999 abschloss. Seit 1999 lebt und arbeitet Jolanda Richter als freischaffende Künstlerin in der Nähe von Wien.

http://www.jolanda.at

 

 

Künstler 27/04
Lothar Ponhold

Der junge Fotograf und Künstler versteht es, Licht als ursächliches Werkzeug des Fotografierens einzu-setzen. Raum durch eben dieses Licht zu schaffen - Raum für Darstellung, Selbstdarstellung und Kom-munikation. Licht produziert Raum, wahrnehmbaren Raum, Größen werden verschwinden und verzerrt, Sichtweisen schräg, geändert und abstrus, Verhältnisse krümmen sich. Raum, Mittel zum Zweck einer Darstellung, einer Selbstdarstellung, in welchem Freiheit zu eigenen Präsentationsformen gefunden wird.
Durchlicht als Zwecke des Fassadenputzes, einer möglichen Kommunikationsform zwischen Fotografen und Modell, und mit sich selber.

http://www.ponhold.com
Künstler 26/04
Dominique Doujenis

"Die Faszination der Bilderwelt hält mich seit frühester Kindheit in ihrem Bann. Noch bevor ich richtig reden konnte, malte ich Bilder. Seither hat sich auch nichts Wesentliches geän-dert, meine Sprache ist nachwievor die der Malerei geblieben..."
Dominique Doujenis wurde 1971 in Athen, Griechenland geboren. Zur Zeit lebt und arbeitet sie in Wien.

http://doujenis.com
Künstler 25/04
Gudrun Kainz

Nach der Ausbildung in Stoob arbeitete die 1973 in Wien geborene Künstlerin in einer traditionellen Werkstatt für Gebrauchskeramik.1992 begann sie ein Studium der klassischen Gitarre und Instrumentalpädagogik am Konservatorium in Wiener Neustadt. Danach gründete sie eine Keramikwerkstatt in Dürnbach.

http://www.kerameia.com
Künstler 24/04
Erwin Kastner

In Erwin Kastner begegnet eine Künstlerpersönlichkeit, die in erster Annäherung wohl am besten mit dem Begriff „Vollblutmaler“ zu bezeichnen ist. Er konzentriert sich mit absoluter Entschlossenheit in seiner Arbeit total auf das Phänomen des Malerischen. Erwin Kastner arbeitet in voller Hinwendung zur Welt der Farbe, zu den Qualitäten des Farbauftrages auf diverse Bildträger.

http://www.erwinkastner.at
Künstler 23/04
Ben Rotmann

Ben Rotman was born in Israel and lives in Tel Aviv. He has studied art in Israel and Europe.
Since his youth, Rotman has painted mainly in oils. Always open to new forms of expression, he first applied digital technology to his art in 1999. In his view, technique has moved beyond the brush and palette to encompass the tools and spectrum of the digital medium. This medium, he believes, provides the best way to express the fast-paced rhythm of his visions and imaginings. Rotman applies the 21-century palette and brush of the digital medium to create works that offer a faint suggestion of image, within an abstract and a mystical tapestry.

http://www.rotman-art.com
Künstler 22/04
Bruno Schiepan

"L’idée du bonheur n’appartient à personne. Souvent, on m’a demandé ce que je peignais….Longtemps, j’ai cherché la bonne réponse…La peinture reste une aventure qui se passe très bien de mots. Je parlais de mes sensations d’abord, du bonheur que je trouve dans l’acte de peindre, du temps qui s’effaçait devant un univers qui se créait. J’aimais aussi engager le dialogue sur ce que chacun voyait ou ressentait. J’ai appris à écouter et même à comprendre parfois. Et puis j’ai découvert que la peinture agissait d’abord comme une vibration et qu’au-delà de tout, elle réunissait ceux qui la partageaient. Mes réponses étaient trop longues ou trop confuses. Je n’avais pas trouvé la formule juste. Pourtant je ressentais que nous avions – mes peintures, ceux qui les aimaient et moi – une même aspiration à l’harmonie et à la sérénité enfin. C’est ce que j’appelais le triangle du bonheur qui nous réunissait (...)".

http://www.schiepan.com

 
Künstler 21/04
Helmut Grill

Helmut Grills Welt ist die Welt des alltäglichen Medienkonsums und sie ist die Welt der subversiven, weil subkutanen, weil nicht direkt und offensichtlich wahrnehmbaren manipulierbarkeit der Wahrnehmung. Helmut Grills neuer Zyklus beschäftigt sich mit denselben Fragen wie seine früheren Arbeiten, darunter das Thema des Paarseins, hebt sie jedoch auf eine andere Verständnisebene. Er behandelt mit einem neuen, verlagerten Blickpunkt eines der ältesten Themen der Menschheitsgeschichte: die anhaltende Dualität und den permanenten Kampf zwischen weiblichem und männlichem Prinzip, die sowohl in der Struktur jedes einzelnen Bildes als auch in jener der Gesamtheit der Serie deutlich werden.
http://www.g-r-i-l-l.com
 
Künstler 20/04

Jerzy Lewandowski

Marzena Beata Guzowska: "I cannot help remembering Henryk Sienkiewicz's
Quo Vadis, where in one of the first scenes the slave Eunice furtively kisses the bust of her master Petronius. However, a work of art offers aesthetic instead of erotic pleasure.
"
http://www.sculptures.tk
 
Künstler 19/04
Hanskunst

Waldemar Franz Wilhelm Rösch: geb. 1948 in Amberg/Opf.
1970 - 1975 Studium an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg bei den Professoren Gerhard Wendland und Günter Dollhopf.
Mitglied im VBK Thüringen seit 1993.
Ausstellungen (Auswahl):
-1995 KKH Bad Kissingen
-2002 KKH Bad Kissingen
-2002 Ernestinerstrasse 21 Meiningen
-BESTIARIUM, NEKST, 2003-2004, Frohnfeste Meiningen
-2004 galerie kunst, Bad Neustadt
http://www.hansgretekunst.de
 
Künstler 18/05
Tristan Rain

Tristan Rain versucht mit zeitgemässen visuellen Mitteln Präsenz und Schönheit zu schaffen. Man findet in seinem Werk weder Beschreibung noch Handlung, weder Ablauf noch "Illustration". Man findet Zustände. Seine Arbeit geht aus von einer Beobachtung des Menschen mit seinen inneren und äusseren Konflikten, der Mensch in seiner städtischen Umgebung und seinem sozialen Umfeld, der Mensch mit seinen Gewohnheiten und Ritualen, mit seiner gesellschaftlichen, individuellen, kulturellen, künstlerischen und ästhetischen Geschichte
.

Tristan Rain wendet sich gegen eine Kunst des Spektakulären und Sensationellen, gegen eine Kunst der Oberflächlichkeit und des Trends, gegen eine Kunst, die sich bloss überraschend, unerwartet und lustig gibt, die in barocker Art zwischen sensationnellem Kuriosum und den Traditionen der Avantgarde einfache Bezüge anbietet, eine Kunst die wie eine Werbung funktioniert und die auf einen fast augenblicklichen Konsum ausgelegt ist. Kunst ist das Gegenteil von Illustration, Gebrauchsgrafik und Dekoration.Tristan Rain versucht eine "langsame" Malerei zu entwickeln, entschleunigte Bilder, d.h. dass das Gemälde mit all seinen vielfältigen Aspekten nicht in wenigen Augenblicken der Betrachtung erfasst werden kann.
http://www.tristan-rain.com/
 
Künstler 17/04
WESSI

WESSI, geboren in Sofia, Bulgarien, übersiedelte 1991 zum Studium an der Akademie der Bildenden Künste nach Wien.
Auslandsaufenthalte und zahlreiche Internationale Auszeichnungen und Preise begleiten ihr künstlerisches Werk (Erster Preis beim Wettbewerb „Lenzing AG“, Preisträgerin der „Datentechnik“ Wettbewerbes, 1993 Stipendium an der „Montclaire State University“ New Jersey, Studienaufenthalt in den USA und Beschäftigung an der „National Academy of Art and Design“ New York etc).
Seit einiger Zeit beschäftig sich WESSI verstärkt mit der Welt des Konsums. Dies spiegelt sich in ihren "Babeltürmen" als Metapher für den Babelturm des Westens. Bereits vor der Übersiedlung nach Wien war das Thema “Menschen, verstrickt in ihren Wünschen, Religionen, ein Irrgarten der Irdischen, Vorstellungen von Glück" ausschlaggebend für das Werk von WESSI.
Ausstellung 2004: Schloss Riegersburg, Projekt „Vom Surrealismus zum Moderne“.
http://www.wessi.at
 
Künstler 16/04

Hardy Atelier

Abseits des hektischen Treibens unserer ruhelosen Zeit, bar der Habgier und des Ehrgeizes und fern des Strebens nach materieller Sicherheit und gestilltem Machthunger fängt das Reich meiner Sehnsüchte und Träume an.
Eine Welt aus Sand und Steinen erbaut, geboren aus den Erinnerungen meiner Reisen in ferne Länder, in Farben getaucht und in sanfte Harmonie gehüllt. Eine Welt, in der mein ungezähmter Freiheitsdrang und meine Sehnsucht nach Glück und Zufriedenheit Erfüllung suchen; die meiner Seele Flügel wachsen läßt und sie auf große Reise durch das Land der geträumten Phantasien schickt.
Jedes meiner Bilder ist ein Stück dieser Welt, ist ein Teil von mir und soll dir ein Tor sein in ein Land der stillstehenden
http://www.hardy.at/deutsch/index.html

 
Künstler 15/04

Maria Jüttner

If you get a ticket to Vienna, your flight will take you to England, either to London or Cambridge. Living and working in Vienna, for Freud, was working and dying in London, as for Wittgenstein it was working and dying in Cambridge.
who lives and works in vienna ?
The Western subject as shaped by Freud and Wittgenstein. If you get a ticket to Vienna via Austrian Airlines, you will always land at the blue danube.Vienna is not only Strauss, since you will find lots of Mozarts and Sissis too, dressed up in the streets, selling the clichés. I arrived with mine: Freud and Wittgenstein and an art phathos_
http://www.revolvo.tv/sites/worx/home.html

 
Künstler 14/04
Urban Grünfelder

Hintergründe in Acrylfarben, Figuren in altmeisterlichen Ölfarben, beides häufig in "signalistischen" Farbtönen, recht nah am Allgemeingut der Farbwirkungen, nur stets die paar Nuancen verschoben, welche aus dem Allgemeinen das Individuelle machen und aus bloss Gemachtem Kunstwerke - nicht wenig. Vielleicht beginnt die Fiktion bei der Art seines Farbauftrages. Grünfelder vermeidet akribisch jeden Gestus, jeden individuellen "Strich"; die Energie, die ich in den opak monochromen Flächen sehe, nimmt der Maler selbst von ihren Oberflächen. Er verheimlicht uns Betrachtern gleichsam gerade das, was wir an vielen anderen Gemälden anderer Zeiten und Maler schätzen, auch ein Desiderat der akademischen Kunstgeschichte. Zugleich weiss Grünfelder nur zu gut um den Objektcharakter jedes Bildes, also um eine grundsätzliche Unverheimlichbarkeit dieses Tuns. Kurzum, er fordert uns heraus
.
http://www.8ung.at/urbangruenfelder/
 
Künstler 13/04

Martin Leitner alias Martins

Martin Leitner alias Martins wurde 1962 in Zwettl-Niederösterreich geboren. Mit 18 Jahren zog es ihn nach Lermoos-Tirol.
Ab ca. 1988 enstanden Bilder, wo sich Martins überwiegend auf die Form und Farben konzentrierte. Ab 1994-98 experimentierte Martins mit neuen Materialien, um durch plastisches Darstellen noch mehr Kraft und Ausdruck zu gewinnen. Eine Vielfalt von Reliefbildern mit Gips und Draht waren die Folge. Durch tiefgreifende Erlebnisse veränderte sich auch die Farbgebung. Es entstehen grobe, zerklüftete Bilder. Martins beschliesstdie Bilder nicht zu verkaufen. Ab ca. 1998 war eine verstärkte Annäherung zwischen der abstrakten Malerei und dem realen Gegenstand erkennbar. Seit Mitte 2003 entstehen Bilder mit sehr viel Schriftzeichen und Zahlen. Die Wortfetzen und Überschreibungen zeigen die Unruhe und den Kampf ums tägliche Überleben. Es entstehen Themen wie "das Leben"-"das Leben schreibt den Tod" usw. Der Sinn für Martins liegt in der unbewussten Kritzelei, die jedoch sehr emotionsgeladen und zugleich sensibel wirkt.
http://www.martins.at

 
Künstler 12/04

Christian Plattner

Christian Plattner wurde 1963 in Innsbruck geboren und verbrachte auch den größten Teil seines Lebens in der Hauptstadt Tirols. Sein fotographisches Interesse galt anfangs den schönen Naturlandschaften des Landes: Berge, Seen, Täler, Wiesen, Wälder,... Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus seinem Hobby, verschiedene Impressionen festzuhalten, eine unglaubliche Professionalität. Als einer der ersten in Österreich begann er, seine Bilder mit dem Computer zu bearbeiten und nicht nur noch mit Freiluftaufnahmen, sondern auch mit Portraits, Akt- und Kunstfotos zu experimentieren. Mit einigen seiner Fotos konnte er bereits bei nationalen und internationalen Fotobewerben gute Erfolge erzielen. Viel Unterstützung erhält er vom Fotoklub Hall, bei dem er zu den engagierten Mitgliedern zählt.
http:\\www.foto-plattner.com

 
Künstler 11/04
Stocker Christoph

Seinen Stil bezeichnet er als "Die dunkle Seite". Damit meint er, dass bei ihm die Models nur selten lachen sollen da er die Gemütszustände von melancholisch über traurig bis hin zu wütend interessanter findet. Angefangen hat alles in früher Jugend mit Agfa pocket "ritsch-ratsch-klick". Später folgte eine Kompakt-Sucherkamera und dann endlich seine erste Spiegelreflex. Eine gebrauchte Cosina eingetauscht gegen eine ihm zu warme Daunenjacke. Später, nachdem er langsam das Zusammenspiel mit Licht, Verschlußzeit und Blendenöffnung in Ansätzen begriffen hat ist er in der Manuellfokus-Welt an Grenzen gestoßen. Diese Grenzen waren auf der einen Seite qualitativer Art, auf der anderen finanzieller Natur. Somit folgte der Umstieg zum Canon EOS-System mit inzwischen verschiedenen Kameras und diversen Objektiven. Da die Verantwortlichkeit der Kamera- / Objektiv-Ausstattung auch von ihm stark überschätzt wird, möchte er sich an dieser Stelle sehr zurückhalten. Wenn sich nun bei jemanden das Bedürfnis regt, selbst mal vor seiner Kamera agieren zu wollen, ein kurzen e-mail an ihn genügt damit er auch von diesem Bedürfnis Kenntnis nehmen kann.
http:\\www.silber-und-licht.de
 
Künstler 10/04
DI David Wagner

wurde 1968 in Gmunden geboren. Seine erste Kamera bekam er mit 8 Jahren geschenkt. Irgendwann ging sie verloren, das bereut er laut eigener Aussage heute noch. Nach einigen Jahren "Knipserei" begann er sich intensiver mit der Fotografie auseinanderzusetzen.
Begonnen hat er mit Landschaftsfotografie, als Vorbild diente Ansel Adams. Heute muß er darüber schmunzeln, findet er doch Landschaftsfotografie der klassischen Art höchst langweilig. Aber die Beschäftigung mit dem Zonensystem kommt ihm auch heute noch zu Gute. Schön langsam entwicklte sich sein Interesse für Fotoreportagen und Street Photography. Als Vorbilder dienten unter anderem Bresson und Salgado. Derzeit interessiert er sich für Parafotojournalismus und Kunstfotografie. Vorbilder hat er keine mehr, ist er doch überzeugt, dass Fotografie für ihn nur dann interessant ist, wenn sie den einzigartigen Charakter des jeweiligen Fotografen widerspiegelt. Und das geht wohl am besten, wenn man möglichst wenig von anderen Fotografen beeinflusst wird.

http://www.baff.cc
 
Künstler 09/04

Robert Strassgietl

Robert Strassgietl wurde 1971 in der Steiermark geboren und beschäftigte sich bereits seit seiner Kindheit, wenn auch sporadisch, mit Fotografie. Über den Auftrag bei einem Rockfestival zu fotografieren begann dann aber seine ernsthafte fotografische Zukunft. Von Anfang an fasziniert von der Schwarz Weiß Fotografie, versuchte er das in zahlreichen Büchern erlernte Wissen auch in die Praxis umzusetzen. Nach und nach gewannen neben der Konzertfotografie auch andere Bereiche sein Interesse und sein Betätigungsfeld umspannt mittlerweile Akt, Portrait und Landschaft. Sein Ziel ist es, Dinge aus anderen Blickwinkeln zu zeigen oder auch Dinge zu zeigen, die die meisten Menschen anders oder gar nicht wahrnehmen. Er möchte eine gewisse Atmosphäre aufbauen, die den Betrachter einfach für eine kurze Zeit fesselt.
http://www.380volt.at/

 
Künstler 08/04

Peter Mai

wurde 1952 als Sohn eines armenischen Vaters und einer russischen Mutter unehelich in Deutschland geboren und hat sich sehr früh mit Kunst befasst. Er begann an der Münchner Kunstakademie, führte dann ein exzessives Leben, dessen Kraft in den Bildern mündet, die seit dieser Zeit entstehen. Auf diesem Weg ist er von je her unbeirrt der figuralen Kunst zugetan.
» Die Seele hat keine Gestalt – also widme ich meine Arbeiten der Suche nach Gestalt und bediene mich der traditioneller Techniken hin zu einer neuen Mitte in uns. Meine Arbeiten wollen be-sinnen.«

...hinter allen höheren, unbegreifbaren, tragischen oder niederträchtigen Dingen ist eine ihnen zugeordnete Botschaft verborgen, die darauf wartet, in ihrer eigenen Sprache entdeckt zu werden - ob in der Abwägung oder der Ahnung, wenn das Unbekannte im Bekannten körpert, kommt es in einem hellen Augenblick zum Ausdruck, das dem ewigen Wandel innewohnt - ein Artefakt der Kontemplation, ein Angriff auf die Gleichgültigkeit - ein Kunstwerk. (puplikation 2003 »kunstschauplatz salzburg« lexikon zur malerei seit 1945, pustet verlag salzburg)
www.peter-mai.at

 
Künstler 07/04

Petra Glinsner

Quilts sind ihr Leben und Mandalas ihre Berufung...
Beides zu verbinden war und ist immer noch eine große künstlerische und handwerkliche Herausforderung, die zu meistern, viel Geduld und Präzision erfordert.
Die Mandala-Quilts bestehen aus sehr, sehr vielen symmetrischen Einzelteilen, die präzise zusammengefügt und genäht werden müssen, um als Endergebnis ein symmetrisches Mandala entstehen zu lassen. Um den fertig genähten Quilt abzuschließen, habe sie sich zum Teil für das Quilten per Hand, aber auch für das Quilten mit der Maschine entschieden. Da es ihr einfach wichtiger ist, das Mandala an sich wirken zu lassen und den Fluß der Formen und Farben nicht durch all zu viele Quiltlinien zu unterbrechen, setzt sie ihre Quiltnähte meist im Muster, sodaß es nicht allzu sehr in den Vordergrund rückt.
Jeder Mandala-Quilt ist grundverschieden vom anderen, denn der Einsatz von Farben, Formen und Mustern ergibt immer wieder neue überraschende Ergebnisse.
Da ihr zweites großes Interesse der Archäologie und Mythologie gilt, sind sehr viele ihrer Mandalas nach einem archäologischen oder mythologischen Thema benannt.
http://www.mandala-atelier.at