G A L E R I E - T I P P
Archiv
Galerie 12/11

Haus der Kunst, München

 2012 begeht das Haus der Kunst mit «75/20» einen doppelten Jahrestag, der die wichtigen Veränderungen beleuchtet, aus denen sich das heutige Ausstellungshaus entwickelt hat. Von Vitalis «Elan vital» bis Dercons «kritischem Rückbau» wird das 75/20-Jubiläum die Gelegenheit bieten, das Haus der Kunst als das, was Okwui Enwezor ein «reflexives Museum» nennt, kennen zu lernen.

Die Präsentation des Archivs innerhalb einer größeren Ausstellung wird sich im Rahmen des Wechselspiels zwischen Tradition und Avantgarde mit den - in Enwezors Worten - «historischen Ereignissen im Konflikt» befassen. Eines der Kernstücke der Ausstellung «75/20» (10. Juni 2012 - Januar 2013) werden die Großen Kunstausstellungen sein, jährliche Ausstellungen, die bis heute im Haus der Kunst stattfinden, und die aus den 1948 gegründeten Münchner Künstlerverbänden hervorgegangen sind. Die Archive des Haus der Kunst und der Münchner Künstlerverbände werden hier als Teil der Nachkriegsgeschichte des Hauses zusammengeführt.

Weiterhin wird «75/20» auch Werke umfassen, die 1937 in der Ausstellung «Entartete Kunst» gezeigt worden waren, und im Kontrast dazu Arbeiten aus den
Großen Deutschen Kunstausstellungen.

http://www.hausderkunst.de

Galerie 10/11

Museum Biedermann

 Ursprünglich im Auftrag der Donaueschinger Museumsgesellschaft gebaut, erfuhr das direkt an der Brigach und dem weitläufigen Park gelegene Gebäude schon kurz nach seiner Fertigstellung eine wechselvolle Geschichte. Seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bis 2006 beherbergte es ein Kino. Im Juli 2008 läutete die Kunstsammlerin Margit Biedermann mit dem Spatenstich den Umbau zum Museum Biedermann ein.

Die Sammlung Biedermann umfasst wichtige Werke zeitgenössischer, internationaler Künstler, darunter figurative und abstrakte Malerei sowie zahlreiche Skulpturen. Ob Material und Oberfläche, Großstadtbilder oder eine Hommage an die Farbe Schwarz: die Exponate versprechen eine spannende Entdeckungsreise durch aktuelle Kunstströmungen, die in wechselnden Ausstellungen im Museum Biedermann präsentiert werden.

Margit Biedermann sammelt seit über dreißig Jahren Kunst. Zu Beginn, Ende der 70er Jahre, lag der Fokus auf gegenständlicher Malerei. Zu der Zeit lebte die Sammlerin in Berlin, und kaufte die Arbeiten der dort ansässigen "Neuen Wilden" wie Helmut Middendorf, Rainer Fetting, aber auch des Briten Matthew Radford.

Das war der Auftakt einer großartigen Sammlung, die die Sammlerin zusammen mit ihrem Ehemann Lutz Biedermann in den 80er Jahren gründete und die seither stetig weiter wächst. Sie trägt die individuelle Handschrift von Margit Biedermann, die den persönlichen Kontakt zu den Künstlern sucht, diese oft über viele Jahre begleitet und deren wichtige Werke kauft.

http://www.museum-biedermann.de

Galerie 09/11

KUNST HAUS WIEN

 Am 9. April 1991 wurde das KUNST HAUS WIEN an der Weißgerberlände nach zweijähriger Umbauzeit in den Gebäuden, die 1892 für die Gebrüder Thonet errichtet worden waren, eröffnet.

Das KUNST HAUS WIEN beherbergt die weltweit einzige permanente Präsentation des Werkes von Friedensreich Hundertwasser. Seine Philosophie, sein Wirken in Malerei, Grafik, Ökologie und Architektur. Weiters Jugendwerke, Tapisserien sowie verschiedene Modelle von bereits realisierten und geplanten Projekten.

Darüber hinaus waren im KUNST HAUS WIEN seit 1991 62 internationale Ausstellungen zu sehen. Deren Konzeption wurde möglich durch Kontakte zu Museumsdirektoren, Museen, Kunsthistorikern und Kuratoren in aller Welt, gemeinsam mit dem Team des KUNST HAUS WIEN.

http://www.kunsthauswien.com

Galerie 08/11

Galerie.Z

 Mit dem Galerie.Z bekommt die Vorarlberger Kunstszene einen neuen Ausstellungsraum für Zeichnungen als Kunstform im Allgemeinen und Arbeiten auf und mit Papier im Besonderen. Das Konzept sieht bis zu sechs Ausstellungen pro Jahr mit einer Mischung aus internationalen österreichischen bzw. Vorarlberger Künstlern vor. Bei diesen Aktivitäten nimmt sich die Galerie den Freiraum, fallweise jeweils andere Kunstformen mit aktuellen Ausstellungen zu verbinden. Zeichnungen im Besonderen und Arbeiten auf Papier im Allgemeinen bilden den Ausstellungsschwerpunkt. Mit unserem Projekt sehen wir uns als Bereicherung und Ergänzung des bestehenden Galeriebetriebs in Vorarlberg. Die Zeichnung ist mit ihrer erdigen Einfachheit der Mittel eine emotionalere Alternative zur technisierten Medialität in der Kunst. Siw wollen, dass die Zeichnung in der Region einen höheren Stellenwert bekommt. Über das zeichnerische ist das kreative Potenzial des jeweiligen Künstlers am besten erkennbar. In den Ausstellungen wollen sie die schöpferischen Fähigkeiten der Künstler nachvollziehbar machen.

http://www.galeriepunktz.at

Galerie 07/11

Salzburger Kunstverein

 Gegründet wurde der Salzburger Kunstverein 1844 als eine der ersten derartigen Institutionen in Österreich von Fürsterzbischof Friedrich Schwarzenberg, Vertretern des kunstinteressierten Bürgertums und der Künstlerschaft. Das Interesse der Bevölkerung war so groß, dass die Bürger Salzburgs schon am 9. Mai 1844 in einem Brief an das Kreisamt in Linz stolz berichten konnten, dass sich 600 Teilnehmer gemeldet hätten. 1885 wurde ein eigenes, im typischen Stil der Gründerzeit gebautes Haus mit Ausstellungssaal und Ateliers errichtet, das Künstlerhaus, heute der einzige Solitärbau aus den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts in Salzburg.

Die Aufgabe des Salzburger Kunstvereins war Vermittlung und Verkauf zeitgenössischer bildender Kunst aus den Ländern der Monarchie und des benachbarten Auslandes. Wie alle Kunstvereine war auch der Salzburger Kunstverein damit ein Vorläufer der Privatgalerien. Anfänglich wurden die Bilder in Lotterien verlost, um dem Publikum die Entscheidungen bei der Auswahl der Kunstwerke zu ersparen.

Die über 150 jährige Geschichte des Kunstvereins ist von Höhen und Tiefen geprägt. Seit den 1990er Jahren verfolgt der Verein in konsequenter Weiterführung der Gründungsintentionen ein international ausgerichtetes Programm.

http://www.salzburger-kunstverein.at

Galerie 06/11

Philosophische Werkstatt Wien & Atelier-Galerie

 Die "Philosophische Werkstatt Wien & Atelier-Galerie", Kurzbezeichnung R2, wurde 2005 gegründet. Seit 4 Jahren ist im R2 auch der „Verein Artes Liberales - zur Förderung des Dialoges zwischen Philosophie, Kunst und Wirtschaft“ aktiv.

Der Verein arbeitet autark, ohne öffentliche Subventionen. Artes Liberales organisiert die Kunstausstellungen, ist parteipolitisch, konfessionell und ideologisch ungebunden.
Aufgaben des Vereins sind unter anderem Bildungsveranstaltungen und Veranstaltung von künstlerischen Ereignissen, insbesondere Vernissagen, Lesungen, Musikdarbietungen, auch Diskussionsrunden und interdisziplinäre Formen der Begegnung, die in einen Dialog mit der Philosophie treten sowie Förderung, Verbreitung und Vertiefung philosophischer Erkenntnisse und Denkweisen, sowie deren praktische Anwendung.

Zur praktischen Umsetzung zählt unter anderem einander zu nehmen wie wir sind und die positiven Seiten in den Vordergrund zu stellen. Betreffend Kunst versuchen die Vereinsmitglieder die Menschen für Kunst zu sensibilisieren. Das heißt unter anderem die Vorteile eines echten Kunstwerkes gegenüber Plakaten oder Kunstdrucken nahe zu legen.

http://www.r2-wien.at


Galerie 05/11

Kunsthandel Wienerroither & Kohlbacher GmbH

 In den frühen 80-er Jahren wurde eine Studentenwohnung im 1. Stock in der Währingerstraße zur Keimzelle der heutigen Galerietätigkeit. Sie war Treffpunkt von Sammlern und Künstlern. ‚Kunstheurige’ wurden veranstaltet und wirtschaftswissenschaftliche Diplom-Arbeiten über Kunstpreisentwicklung geschrieben. 1997 wurde der Schritt in die Wiener Innenstadt gewagt. Die hohen Gewölbe des Palais Hardegg (neben dem Café Central) boten das passende Ambiente für die Präsentation von Kunstwerken. Durch die Erweiterung der Galerieräume im Jahr 2007 konnten die Ausstellungs- und Schaufensterfläche verdoppelt werden. Die Klassische Moderne stand von Beginn an im Mittelpunkt des Interesses. In den letzten Jahren wurden verstärkt internationale Künstler der Moderne in unser Programm aufgenommen. Die Herausgabe von detaillierten Ausstellungskatalogen und die Teilnahme an Kunstmessen hat im letzten Jahrzehnt sehr gute Zugänge auf dem Kunstmarkt ermöglicht. Die Galerie hat sich bei österreichischen und internationalen Kunstsammlern und Kunstbesitzern als Marktplatz und Informationsplattform profiliert.

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http://www.austrianfineart.com

Galerie 04/11

Tagwerker_CorridorLentos

 Vibrierende Gegenwart - Kunst als Spiegel der Gesellschaft.
Als Nachfolgeinstitution der Neuen Galerie der Stadt Linz zählt das 2003 eröffnete LENTOS Kunstmuseum Linz zu den bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich. Ausgehend von Sammlungsbeständen, deren Schwerpunkte in Meisterwerken der europäischen Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie einer reichhaltigen Grafiksammlung und qualitätvollen Fotografiebeständen liegen, spannt das LENTOS den Bogen zwischen der klassisch-historischen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts bis hin zu aktuellsten Kunstpositionen unserer Gegenwart.
Kunst als Medium zum Verständnis der Welt, Kunst als Katalysator der Erfahrung der individuellen Lebensrealität, Kunst aber auch als Mittel zur Erprobung sozialer Möglichkeiten: Dies sind Schlüsselbegriffe, die die Konzeption und die Vermittlung des Ausstellungs- und des darüber hinaus greifenden Veranstaltungsprogramms des Museums bestimmen. Kunst - ein Lebensmittel.

http://www.lentos.at
Galerie 03/11

Tagwerker_CorridorGalerie Feurstein

Die Galerie Feurstein zeigt aktuelle, zeitgenössische Kunst - mit abstrakten, informellen, konkreten Tendenzen.

Die Galerie berät Unternehmen und Privatsammler beim Aufbau von Kunstsammlungen und bietet einen Heimservice mit Bilder-Beratung. Sie zeigt in 6-8 Ausstellungen im Jahr die neuesten Arbeiten der Künstler.

http://www.galeriefeurstein.at/index.html
Galerie 02/11

Tagwerker_Corridorar/ge kunst, Bozen

Gegründet im Jahr 1985 mit der Absicht, die verschiedenen Strömungen der zeitgenössischen Kunst auf regionalem, nationalem und internationalem Niveau dem heimischen Publikum näherzubringen, versteht sich ar/ge kunst Galerie Museum als Kunstverein von Bozen. Das primäre Interesse der Institution besteht darin, neue Projekte von Künstlern und Künstlerinnen, deren Arbeiten einem klaren Kulturbewusstsein im Sinne von Forschung und Innovation verpflichtet sind, herauszugeben und einem breiteren Publikum vorzustellen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Tätigkeiten von ar/ge kunst Galerie Museum darin, eine kritische Reflexion über die Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst aufrecht zu erhalten und die Rolle der Künstler und Künstlerinnen bei der Gestaltung des gegenwärtigen und zukünftigen gesellschaftlichen Gefüges hervorzuheben. In seiner fortwährenden Vermittlungstätigkeit ist der Kunstverein bestrebt, das Interesse sowohl der Mitglieder als auch der Besucher und Besucherinnen für den experimentellen Charakter der zeitgenössichen Kunst zu wecken, sowie zu Offenheit und Vertrauen gegenüber der Komplexität der Kunst in all ihren Erscheinungsformen anzuregen..

http://www.argekunst.it
Galerie 01/11

Tagwerker_CorridorJüdisches Museum Berlin

Das Jüdische Museum Berlin erlebte mit 3,5 Millionen Besuchern in den ersten fünf Jahren seines Bestehens einen starken Publikumsandrang und ist damit eines der meistbesuchten Museen Deutschlands. Mit seinen Führungen, Wechselausstellungen und einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm aus wissenschaftlichen Symposien, Konzerten, Lesungen, Workshops für Kinder und Jugendliche und vielem mehr, hat sich das Jüdische Museum Berlin als lebendiges Zentrum für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur etabliert.

Seit den 1970er Jahren bestanden in der Jüdischen Abteilung Pläne für ein Jüdisches Museum. Mit dem Erwerb der Judaica-Sammlung des Münsteraner Kantors Zvi Sofer 1981 legte das Berlin Museum den Grundstock für die Sammlung von Zeremonialobjekten. Hinzu kamen herausragende Einzelstücke wie der Chanukka-Leuchter von George Wilhelm Marggraff aus dem Jahr 1776. Auch Alltagszeugnisse und Familiendokumente gehörten bald zum Spektrum der Sammlung. Mit dem gezielten Ankauf von Werken der bildenden Kunst, etwa den biblischen Gemälden Lesser Urys, knüpfte man an einen Sammlungsschwerpunkt des von den Nationalsozialisten zerstörten Jüdische Museums an, das als einziges unter den damaligen jüdischen Museen das Schaffen jüdischer Künstler dokumentiert hatte.

http://www.juedisches-museum-berlin.de
Galerie 12/10

Tagwerker_CorridorKunstVorOrt

Der Verein KUNST VOR ORT bespielt seit 2003 in regelmäßigen Abständen einen Galerieraum in der Wohlmutstraße, in dem Ausstellungen in- und ausländischer KünstlerInnen gezeigt werden. Seit Jänner 2009 haben Michaela Göltl, Ulli Klepalski, Eva Müller und Barbara Pipan die Organisation der Galerie übernommen und leiten somit eine Neupositionierung des Kunstraumes VOR ORT ein. Die persönliche Erfahrung im Bereich Kunstschaffen und Kunstmanagement ermöglicht den Blick aus der Praxis der Kunstproduktion und bestimmt die Konzeption der Galerie mit.

Wesentliche Ziele des Vereins sind die Vernetzung von Kunstschaffenden sowie der Kontakt und Austausch zwischen KünstlerInnen und BesucherInnen der Galerie.

Die verschiedenen Ausstellungen sollen mittels unterschiedlichster Medien und der Einbeziehung des Umraumes Sehgewohnheiten hinterfragen, herausfordern und verletzen.

Dabei wird der Bezug zum Bezirk in den Vordergrund gestellt und es sollen Kooperationen mit Geschäftsleuten der Umgebung, den BewohnerInnen des Stuwerviertels, Kunstschaffenden und -interessierten des 2. Bezirks und anderswo entstehen.

http://www.galerievorort.at
Galerie 11/10

Tagwerker_CorridorGalerie Leonhard

Die Galerie Leonhard wurde 1990 in der Leonhardstraße eröffnet. Der Name ergibt sich aus dem Standort, mit der gleichnamigen Straße.


Sie wird von den beiden Besitzern, Mag. Benedikt Steinböck und Franz Lummermeier geführt. Drei Schwerpunkte charakterisieren die Galerien- und Ausstellungstätigkeit. Die Kunst der Zwischenkriegszeit in Österreich. Jener Zeit wo sich noch Strömungen des ausgehenden 19.Jahrhunderts mit bereits neuen, expressiven und kubistischen Stilen treffen. Malerpersönlichkeiten wie Wilhelm Thöny, Alfred Wickenburg oder Hanns Wagula haben im Besonderen die Kunst in der Steiermark geprägt.


Weiters die Malerei der 50er und 60er Jahre, die in der Steiermark maßgeblich war. Das Forum Stadtpark bildete ein Zentrum für junge Künstler und Literaten. Jene Malerei, in der sich kurz nach 1945 schon frühe, informelle Tendenzen erkennen lassen. (z.B. H. Fruhmann, H. Bischoffshausen, M. Decleva oder G. Fabian). Der dritte und wichtigste Schwerpunkt bildet die zeitgenössische, österreichische Kunst.
Neben schon arrivierten österreichischen Künstlern (Ringel, Oberhuber, Messensee) wird auch jungen Malern eine Plattform geboten. Pro Jahr werden 10 Personal- oder themenbezogene Ausstellungen gezeigt
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http://www.galerie-leonhard.at

Galerie 10/10

Tagwerker_CorridorMedienturm Graz

Kontinuierlich präsentiert der Grazer Kunstverein Medienturm Ausstellungen, Screenings und theoretische Veranstaltungen, die auch von Publikationen begleitet werden. Im Schnittbereich von Medienkunst und Bildender Kunst werden Material- und Kontextbezüge aus „neuen Medien“ analogen „alten Medien“ produktiv gegenübergestellt. Aus diesem interdisziplinären Ansatz heraus werden bevorzugt transmediale Projekte entwickelt, die aktuelle Fragestellungen im medien-orientierten Feld der künstlerischen Produktion wie theoretischen Reflexion vorantreiben. Im Jahr 2010 feiert der Kunstverein Medienturm im Rahmen von zahlreichen Veranstaltungen sein zehnjähriges Bestehen.

http://www.medienturm.at

Galerie 09/10

xiaoSammlung Essl

Die ersten Werke erwerben Karlheinz und Agnes Essl nach einem USA-Aufenthalt Ende der 1950er Jahre. Die jungen Sammler fühlen sich von den Innovationen der amerikanischen Künstler angezogen und beginnen in Österreich zu sammeln. m Beginn steht ein bedeutender Werkblock der österreichischen Moderne. Künstler wie Herbert Boeckl und Albert Paris Gütersloh, die wesentlich am Neubeginn der österreichischen Kunst nach 1945 beteiligt waren, nehmen einen besonderen Stellenwert ein.

Es folgen Ankäufe von Arbeiten Alfred Kubins oder der Künstler des Nötscher Kreises. Den großen Schritt zur Gegenwartskunst in Österreich machen die Sammler Anfang der 70er Jahre mit dem Erwerb einer Arbeit von Friedensreich Hundertwasser, der zu dieser Zeit zu den umstrittenen Künstlern des Landes gehört. Bedeutungsvoll für den Zugang zur Kunst und den Aufbau der Sammlung ist die Begegnung mit Kurt Moldovan. Durch ihn lernt das Ehepaar Künstler wie Arnulf Rainer, Kurt Kocherscheidt und Franz Ringel persönlich kennen und schätzen. Künstler der Gruppe St. Stephan (Markus Prachensky, Josef Mikl), einige Wiener Aktionisten (Hermann Nitsch, Günter Brus), Einzelpositionen wie Maria Lassnig oder VALIE EXPORT und später die sogenannten Neuen Wilden (Herbert Brandl, Siegfried Anzinger, Hubert Schmalix) werden in die Sammlung aufgenommen. Mit der Eröffnung des Essl Museums im November 1999 wird die Sammlung einem großen Publikum zugänglich gemacht. Es werden internationale Tendenzen der zeitgenössischen Kunst ausgelotet und kontinuierlich Werke in die Sammlung aufgenommen. Fotokunst (Thomas Struth, Thomas Ruff, Andreas Gursky, Gregory Crewdson, Nan Goldin), Videoarbeiten und Installationen (Bill Viola, Tony Oursler, Marie-Jo Lafontaine) sowie Skulpturen (Stephan Balkenhol, Jonathan Meese, Judy Fox) erweitern die bisher in der Sammlung vorherrschenden malerischen Positionen.

http://www.sammlung-essl.at

Galerie 07/10

Walking-Chair Galerie, Wien

Wir lieben Design: unseres & anderes
Drei Jahre nach der Gründung vom Walking-Chair Design Studio GmbH (2003) eröffneten die Designer Karl Emilio Pircher & Fidel Peugeot und 2006 eine Galerie in Wien, die Walking-Chair Gallery mit dem Ziel jährlich 3-4 Ausstellungen zu präsentieren. Die Ausstellungen werden
von den Designern persönlich kuratiert und zeigen aktuelle, internationale Designpositionen in Walking-Chair’s Homebase Wien. Die Walking-Chair Gallery ist direkt neben Walking-Chair Design Studio & Walking-Chair Shop in der Rasumofskygasse 10 im Zentrum
Wien gelegen und nach Studio und Produkteplattform (Walking-Things.com) das dritte Standbein des jungen Unternehmens.

http://www.walking-chair.com

Galerie 06/10

Galerie Krinzinger, Wien

Seit 1971 wurden über 300 Ausstellungen, Symposien, Performances etc. österreichischer und internationaler zeitgenössischer bildender Künstler veranstaltet (Abramovic, Dokoupil, Duchamp, Immendorff, Fluxus, Körpernah).
Die Galerie vertritt die etablierte Avantgarde der 60er und 70er Jahre, Attersee, Gironcoli, Nitsch, Oberhuber, Pichler, Rainer; die wichtigsten Vertreter der "Neuen Malerei", Anzinger, Mosbacher, Schmalix; und eine Gruppe junger Künstler, die sich nun international einen Namen machen (Aperto, Documenta, Biennale etc): Kogler, Schlegel, Walde Wurm.
Seit 1992 arbeitet die Galerie kontinuierlich mit Künstlern von der amerikanischen Westküste, wie Burden, Kelley, McCarthy, Pettibon, Pittman, Rubins, Shaw, Weissman.

http://www.galerie-krinzinger.at

Galerie 05/10

Layr Wuestenhagen, Wien

Layr Wuestenhagen was established by Emanuel Layr and Thomas Wüstenhagen as a project room for contemporary art with an emphasis on young emerging artists from Austria and abroad, who work in various media (painting, photography, film/video, sculpture/object, installation). In September 2005 the gallery moved to a larger space (including viewing galleries, offices and related spaces) in Vienna's city center, surrounded by established as well as up and coming commercial galleries. Layr Wuestenhagen has maintained an imaginative programme of solo exhibitions, punctuated by frequent group shows. A substantial range of the gallery work takes place in cooperation with national and international institutions such as museums, galleries and art fairs. Since its foundation, the gallery has participated in international art fairs such as Fiac Paris (2004-2008), Art Cologne (New Contemporaries 2005/2006, Open Space 2008), Art Brussels 2006, NADA Art Fair (2007/2008), LISTE Basel (2008/2009), viennAfair (2005-2009), The Armory Show (2009/2010).

http://www.layrwuestenhagen.com

Galerie 04/10

Galerie Atrium ed Arte, Wien

Die Galerie als Fortsetzung der Kunst mit anderen Mitteln

Die Galerie Atrium ed Arte wurde 1996 als Verein gegründet. Es werden pro Jahr 4-6 Ausstellungen zeitgenössischer Kunst veranstaltet, in deren Rahmen jeweils Lesungen, Konzerte oder Events stattfinden. Arbeiten internationaler zeitgenössischer KünstlerInnen werden zu Literatur und musikalischen Beiträgen in Beziehung gesetzt und durch Performances und Kunstgespräche die bildende Kunst dem Besucher nähergebracht. Silvia Maria Grossmann leitet die Galerie und ist verantwortlich für das Galerieprogramm.

Die Galerie wurde 2001, 2003 und 2006 mit einem Preis des «Engagierten Auges» der Stadt Wien ausgezeichnet.

Die sich kontinuierlich entwickelnde Zusammenarbeit zwischen KünstlerInnen und SchriftstellerInnen in der Galerie Atrium ed Arte gaben Anlass zu dieser Idee. Entstanden ist ein Buch in dem sich bildende Kunst und Literatur gegenseitig inspiriert haben. Der Titel «und» spiegelt Prozess der Entstehung und Resultat in der klarsten und prägnantesten Form wieder.

http://www.atrium-ed-arte.at/

Galerie 03/10

Galerie Bernd Kugler

Die Galerie Bernd Kugler wurde 1997 in Innsbruck gegründet. Zu Beginn der Ausstellungstätigkeit lag der Schwerpunkt auf der Präsentation der Werke österreichischer KünstlerInnen und dem Kunsthandel der klassischen Moderne.

In den weiteren Jahren entstanden in Zusammenarbeit mit Michael Werner und der Galerie Sabine Knust unterschiedlichste Ausstellungen zu Eugène Le Roy, Per Kirkeby und zu Georg Baselitz.

Seit der ersten Einzelausstellung des Künstlers Andrè Butzer im Jahr 2004 erhebt die Galerie Bernd Kugler den Anspruch, Ausstellungsort für junge zeitgenössische international relevante Kunst zu sein. Einzelausstellungen finden im Zweijahresrhythmus statt und werden begleitet von Zweierausstellungen von nicht fest im Programm der Galerie verankerten KünstlerInnen und Themenausstellungen.

Die Galerie war zudem bisher auf den Kunstmessen Arco in Madrid, art forum berlin, Art Brussels und Art Basel vertreten.

http://www.berndkugler.at/

Galerie 02/10

Galerie Blaues Atelier

Die Galerie Blaues Atelier wird von dem Verein "Multimediales, Interdisziplinäres, Analoges, Zweckorientiertes, Weltweites, Offensives, Art-Unternehmen" mit der Kurzbezeichnung M.I.A.Z.W.O.A., in der Grazer Schörgelgasse 8, Nähe Dietrichsteinplatz betrieben.
Der Verein wurde 2005 von der freischaffenden Künstlerin Florinda Ke Sophie gegründet mit der Intention zeitgenössische Kunst, Künstler und Kulturschaffen zu fördern. Bisher wurden Künstler aus Österreich, Deutschland, USA, Mazedonien , Slowenien, Ungarn, Iran, Brasilien und Mexiko ausgestellt. Rückblick
Die Galerie hatte vormals ihren Sitz in der Grazer Kunstmeile. In der im Mai 2007 neu eröffneten Galerie präsentiert sich eine wechselnde Künstlergemeinschaft.
Die Präsidentin des Vereins, Florinda Ke Sophie (mit bürgerlichem Namen Kerstin Eberhard) wurde 1965 in Deutschland geboren und ist seit 2001 in Graz künstlerisch schaffend in den Sektionen Bildhauerei, großformatige Ölmalerei und als Autorin (Minna-Kautsky-Preisträgerin 2004 u. 2007).
Sie ist ebenso Mitglied des Steiermärkischen Kunstvereins WERKBUND.
Langfristig ist eine Erweiterung der Galerie Blaues Atelier angedacht um auch weiterhin anderen Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten.

http://www.galerie-blaues-atelier.at/

Galerie 01/10

Galerie Thoman

Gegründet 1977 setzen sich Elisabeth und Klaus Thoman intensiv mit zeitgenössischer Kunst - besonders Malerei und Skulptur - auseinander und arbeiten mit den Künstlern langfristig und werkbegleitend (vor allem Künstler aus Österreich mit internationaler Ausrichtung):

Ausstellungen in der Galerie, Publikationen, Werkproduktionen, Künstlereditionen.Enge Zusammenarbeit mit internationalen Galerien, Kuratoren und Kritikern, Vermittlung von Museumsausstellungen und Pflege eines intensiven Leihverkehrs. Beratung und Betreuung von privaten und öffentlichen Sammlungen.

1995/96 erste Ausstellung im Schlosspark Ambras mit "Karl Prantl - Steine", es folgen 1998/99 "British Sculpture", 2000 "Franz West Die Aluskulptur", 2001/02 "Unter freiem Himmel - 32 Positionen zeitgenössischer Skulptur aus Österreich". 1995 Gründung des Kunstraum Innsbruck (Kunstverein).

Internationale Kunstmessen: ARCO Madrid, Art Cologne, Artbrussels, Viennafair, Art Basel, FIAC Paris, Art Forum Berlin.

http://www.galeriethoman.com